Dokumentenverarbeitung mit KI: Dokumente automatisch auslesen und prüfen
Rechnungen, Lieferscheine, Bestellungen und Formulare kommen als PDF, Scan oder E-Mail. Wir bauen Abläufe, die diese Dokumente auslesen, prüfen und in Ihre Systeme übertragen – unsichere Fälle prüft ein Mensch.
- Prüfschritt für unsichere Fälle
- Anbindung an ERP und DATEV
- EU-Cloud oder eigene Server
So läuft ein Dokument durch
Vom Posteingang bis ins ERP
- EingangE-Mail, Upload, Scan oder Portal
- AuslesenTexterkennung und Sprachmodell finden die Angaben
- PrüfenGegen Bestellung, Stammdaten und Ihre Regeln
- Unsichere Fälle an MenschenNur dort, wo das System zweifelt
- ÜbergabeAn ERP, DATEV, DMS oder CRM, mit Beleg
Wir bringen Erfahrung aus Projekten für Unternehmen wie diese mit
Was ist intelligente Dokumentenverarbeitung?
Intelligente Dokumentenverarbeitung liest Dokumente automatisch aus, erkennt die wichtigen Angaben, prüft sie und überträgt sie in Ihre Systeme. Dafür kombinieren wir Texterkennung (OCR), Sprachmodelle und feste Prüfregeln.
Klassische Texterkennung macht aus einem Scan nur Text. Ein Sprachmodell versteht, was der Text bedeutet: Es findet Rechnungsnummer, Betrag und Lieferant auch dann, wenn ein Lieferant sein Layout ändert.
Wichtig ist der Rahmen: Jede Angabe wird gegen Ihre Daten geprüft, etwa gegen Bestellung oder Lieferantenstamm. Was nicht sicher passt, landet bei einem Menschen – nicht stillschweigend im System.
Kommt Ihnen das bekannt vor?
Dokumente sind oft der langsamste Teil eines Ablaufs. Genau dort setzen wir an.
„Wir tippen ab, was schon im PDF steht“
Beträge, Artikelnummern und Adressen werden von Hand ins ERP übertragen. Das kostet Zeit und erzeugt Zahlendreher.
Unser Schritt: Auslesen und Übertragen per KI, mit Prüfung gegen Ihre Stammdaten.
„Dokumente kommen über zu viele Kanäle“
Postfächer, Portale, Papier: Niemand hat den vollständigen Überblick, Fristen und Skonti gehen verloren.
Unser Schritt: Ein zentraler Eingang, der jedes Dokument erfasst und zuordnet.
„Jeder Lieferant hat ein anderes Layout“
Vorlagenbasierte Texterkennung scheitert an neuen Formaten und muss ständig nachgepflegt werden.
Unser Schritt: Sprachmodelle, die Inhalte verstehen statt Positionen auf der Seite.
„Unterlagen sind unvollständig“
Fehlende Nachweise fallen erst spät auf. Dann beginnt das Nachfragen per E-Mail.
Unser Schritt: Automatische Vollständigkeitsprüfung und Nachforderung als Entwurf.
Welche Dokumente wir automatisch verarbeiten
Diese Dokumentarten eignen sich besonders gut für die automatische Verarbeitung.
Eingangsrechnungen
Auslesen, gegen Bestellung und Wareneingang prüfen, vorkontiert übergeben. Mehr zur Buchhaltung
Lieferscheine und Frachtpapiere
Positionen erfassen, mit Auftrag abgleichen, Abweichungen melden.
Bestellungen und Aufträge
Aufträge aus E-Mail oder PDF direkt als Datensatz im ERP anlegen.
Verträge
Laufzeiten, Kündigungsfristen und Sonderklauseln finden und an Fristen erinnern.
Anträge und Formulare
Angaben übernehmen, auf Vollständigkeit prüfen, Fehlendes nachfordern.
E-Mails mit Anhängen
Anliegen erkennen, Anhänge zuordnen und an das richtige Team geben. Mehr zum Kundenservice
Klassische Texterkennung, KI-Auslesen oder E-Rechnung?
Drei Wege, Daten aus Dokumenten zu bekommen. In der Praxis brauchen die meisten Unternehmen eine Kombination.
Klassische Texterkennung (OCR)
- Was ankommt
- Scan oder PDF
- Wie die Daten entstehen
- Text über Vorlagen und feste Positionen
- Neue Layouts
- Vorlage muss angepasst werden
- Grenzen
- Fehler bei schlechter Qualität und neuen Formaten
KI-Dokumentenverarbeitung
- Was ankommt
- Scan, PDF, Foto, E-Mail
- Wie die Daten entstehen
- Sprachmodell versteht den Inhalt
- Neue Layouts
- Meist ohne Anpassung
- Grenzen
- Braucht Prüfregeln und Kontrolle unsicherer Fälle
E-Rechnung
- Was ankommt
- Strukturierte Datei (XRechnung, ZUGFeRD)
- Wie die Daten entstehen
- Daten sind bereits maschinenlesbar
- Neue Layouts
- Spielt keine Rolle
- Grenzen
- Nur für Rechnungen, nicht für andere Dokumente
| Klassische Texterkennung (OCR) | KI-Dokumentenverarbeitung | E-Rechnung | |
|---|---|---|---|
| Was ankommt | Scan oder PDF | Scan, PDF, Foto, E-Mail | Strukturierte Datei (XRechnung, ZUGFeRD) |
| Wie die Daten entstehen | Text über Vorlagen und feste Positionen | Sprachmodell versteht den Inhalt | Daten sind bereits maschinenlesbar |
| Neue Layouts | Vorlage muss angepasst werden | Meist ohne Anpassung | Spielt keine Rolle |
| Grenzen | Fehler bei schlechter Qualität und neuen Formaten | Braucht Prüfregeln und Kontrolle unsicherer Fälle | Nur für Rechnungen, nicht für andere Dokumente |
So bleibt die Verarbeitung verlässlich
Automatisch heißt nicht ungeprüft. Diese vier Regeln gelten bei uns für jede Dokumentenverarbeitung.
Sicherheit je Feld
Das System bewertet jede erkannte Angabe. Unter einem festgelegten Wert entscheidet ein Mensch.
Prüfung gegen Ihre Daten
Bestellnummer, Lieferant, Bankverbindung und Beträge werden mit ERP und Stammdaten abgeglichen.
Protokoll und Beleg
Zu jedem Datensatz bleiben Originaldokument und Verarbeitungsschritte nachvollziehbar.
Datenschutz nach Wahl
Cloud-Modelle auf EU-Servern oder ein lokales Sprachmodell für sensible Unterlagen. Mehr zu lokaler KI
Erfahrung aus Projekten mit Dokumenten und Anfragen
Wir bringen Erfahrung aus Projekten mit, in denen unstrukturierte Eingänge zu sauberen Daten werden.
Industriekonzern · Siemens
Anfragen gegen ein Leistungsportfolio prüfen
KI-Workflows lesen eingehende Anfragen, gleichen sie mit dem Leistungsportfolio ab und bereiten eine Antwort vor. Versand erst nach Freigabe.
Gesundheitswesen
Anfragen werden zu Datensätzen
Kunden- und Terminanfragen in Alltagssprache werden per KI in strukturierte Datensätze übersetzt und direkt ins Verwaltungssystem übertragen.
Logistikunternehmen
Monatsrechnungen: 3 Tage → 30 Minuten
Die monatliche Rechnungserstellung läuft automatisiert, gesteuert über n8n. Externe Schnittstellen werden laufend synchronisiert.
So starten wir mit Ihren Dokumenten
Vier Schritte. Nach jedem Schritt entscheiden Sie, ob es weitergeht.
Mit dem Erstgespräch starten- 1
Dokumente sichten
Sie geben uns eine Auswahl echter, früherer Dokumente. Wir klären, welche Angaben gebraucht werden und wohin sie gehen.
Ergebnis: eine Liste der Felder, Regeln und Zielsysteme.
- 2
Test mit Ihren Dokumenten
Wir lesen die Auswahl automatisch aus und vergleichen das Ergebnis mit den richtigen Werten.
Ergebnis: eine Trefferquote je Feld statt eines Versprechens.
- 3
Ablauf bauen
Eingang, Auslesen, Prüfregeln, Prüfschritt für Menschen und Übergabe an Ihre Systeme – meist mit n8n und Python.
Ergebnis: ein Ablauf, der in Ihrer Umgebung läuft.
- 4
Betrieb
Start im Alltag mit Überwachung, Protokoll und Schulung des Teams, das unsichere Fälle prüft.
Ergebnis: weniger Abtippen, nachvollziehbare Daten.
Was kostet die automatische Dokumentenverarbeitung?
Die Einrichtung hängt vom Umfang ab. Dazu kommen laufende Kosten pro verarbeitetem Dokument, die mit der Menge wachsen. Nach dem kostenlosen Erstgespräch bekommen Sie ein schriftliches Angebot mit klarem Umfang.
Was den Aufwand bestimmt:
- Anzahl der Dokumentarten
- Menge pro Monat
- Zahl und Art der Prüfregeln
- Zielsysteme wie ERP, DATEV oder DMS
- Cloud-Modell oder lokales Modell
Rechnet sich das für uns?
Eine einfache Rechnung zeigt, ob sich Automatisierung lohnt: Dokumente pro Monat × Minuten pro Dokument.
Rechenbeispiel
500 Dokumente im Monat × 4 Minuten Abtippen und Prüfen = gut 33 Stunden Handarbeit im Monat.
Im Erstgespräch rechnen wir das mit Ihren echten Zahlen durch und sagen Ihnen, welcher Anteil sich sicher automatisieren lässt.
Häufige Fragen zur Dokumentenverarbeitung mit KI
Ihre Frage ist nicht dabei? Stellen Sie sie direkt im Erstgespräch.
Frage stellenWas ist intelligente Dokumentenverarbeitung?
Intelligente Dokumentenverarbeitung (englisch Intelligent Document Processing, kurz IDP) liest Dokumente wie Rechnungen, Lieferscheine oder Verträge automatisch aus, erkennt die wichtigen Angaben, prüft sie und überträgt sie in Ihre Systeme. Dafür werden Texterkennung (OCR), Sprachmodelle und feste Prüfregeln kombiniert.
Was ist der Unterschied zwischen OCR und KI-Dokumentenverarbeitung?
OCR macht aus einem Bild nur Text. Welche Zahl der Rechnungsbetrag ist und welche die Kundennummer, weiß OCR nicht. Ein Sprachmodell versteht den Inhalt, findet die Angaben auch bei neuen Layouts und kann Fragen beantworten wie: Passt die Rechnung zur Bestellung?
Wie zuverlässig liest die KI Dokumente aus?
Das hängt von Qualität und Vielfalt Ihrer Dokumente ab. Deshalb testen wir vor dem Start mit Ihren eigenen, früheren Dokumenten und messen die Trefferquote je Feld. Felder, bei denen das System unsicher ist, gehen automatisch an einen Menschen zur Prüfung.
Brauchen wir mit der E-Rechnung noch Dokumentenverarbeitung?
Ja, aber anders. E-Rechnungen im Format XRechnung oder ZUGFeRD enthalten die Daten bereits strukturiert und müssen nicht mehr per Texterkennung gelesen werden. Lieferscheine, Aufträge, Verträge, Formulare und Rechnungen aus dem Ausland kommen aber weiter als PDF, Scan oder E-Mail. Und auch E-Rechnungen müssen geprüft, zugeordnet und weitergegeben werden.
Ab wann gilt die Pflicht zur E-Rechnung?
Seit dem 01.01.2025 müssen alle Unternehmen in Deutschland E-Rechnungen von anderen Unternehmen empfangen können. Ausstellen müssen sie ab dem 01.01.2027 Unternehmen mit mehr als 800.000 € Vorjahresumsatz, ab dem 01.01.2028 alle. Ausnahmen gelten unter anderem für Kleinbetragsrechnungen bis 250 €. Stand: Oktober 2026, keine Steuerberatung.
An welche Systeme lassen sich die Daten übergeben?
An alle Systeme mit Schnittstelle: zum Beispiel DATEV, SAP und andere ERP-Systeme, Dokumentenmanagement, CRM, SharePoint oder eine Datenbank. Gibt es keine Schnittstelle, prüfen wir Import-Dateien oder andere Wege.
Was passiert mit sensiblen Dokumenten?
Sie entscheiden, wo verarbeitet wird: mit Cloud-Modellen auf EU-Servern und Auftragsverarbeitungsvertrag oder mit einem lokalen Sprachmodell auf Ihren eigenen Servern. Personal- oder Gesundheitsdaten verlassen Ihr Netz dann nicht.
Was kostet die automatische Dokumentenverarbeitung?
Das hängt von Dokumentarten, Menge, Prüfregeln und Zielsystemen ab. Dazu kommen laufende Kosten pro verarbeitetem Dokument. Nach dem kostenlosen Erstgespräch bekommen Sie ein schriftliches Angebot mit klarem Umfang.
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Rechnungseingang, DATEV-Übergabe und Ausgangsrechnungen.
Prozessautomatisierung
Dokumente sind oft nur ein Schritt im ganzen Ablauf.
KI-Agenten
Agenten, die Unterlagen prüfen und Fehlendes nachfordern.
KI im eigenen Haus
Sensible Dokumente mit lokalem Sprachmodell verarbeiten.
Welche Dokumente kosten Sie heute die meiste Zeit? Wir sehen sie uns an.
Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir auf Ihre Dokumente und Abläufe und sagen ehrlich, was sich sicher automatisieren lässt und wo ein Mensch prüfen sollte.
- Kostenlos und unverbindlich
- Antwort innerhalb von 24 Std.
- Remote oder vor Ort
Über 20 Jahre Softwareentwicklung und mehr als 12 Jahre Data Engineering, heute mit Schwerpunkt auf n8n und generativer KI. Studium an der TU Dresden.
Stand dieser Seite: Oktober 2026
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