Claude und ChatGPT im Unternehmen

ChatGPT und Claude im Unternehmen: sicher eingeführt, sinnvoll genutzt

Ihre Mitarbeitenden nutzen KI ohnehin. Die Frage ist nur: mit privaten Konten oder mit klaren Regeln? Wir helfen bei Auswahl, Datenschutz, Schulung und Anbindung an Ihre Systeme. Unabhängig vom Anbieter, ohne Lizenzverkauf.

  • Unabhängig vom Anbieter
  • Datenschutz geklärt
  • Mit Schulung

Einführung aus einer Hand

Was wir für Sie erledigen

  • Passenden Plan auswählenBusiness, Team oder Enterprise – nach Ihren Anforderungen
  • Datenschutz und VerträgeAuftragsverarbeitung, Training aus, Regeln für Daten
  • Anbindung an Ihre SystemeKonnektoren, MCP oder API an CRM, Ablage, Wissen
  • Schulung und LeitlinieDamit Ihr Team KI sicher und gut nutzt
  • Nutzung messenWer nutzt was – und was bringt es?

Wir bringen Erfahrung aus Projekten für Unternehmen wie diese mit

Darf man ChatGPT im Unternehmen nutzen?

Ja – mit einem Unternehmensplan, einem Auftragsverarbeitungsvertrag und klaren Regeln, welche Daten eingegeben werden dürfen. Bei den Business- und Enterprise-Plänen von OpenAI und Anthropic werden Ihre Eingaben standardmäßig nicht zum Training genutzt. Private Konten für Firmendaten sollten Sie dagegen ausschließen.

Wichtig ist der Rahmen: Wer darf welches Werkzeug nutzen, welche Daten sind tabu, wie werden Ergebnisse geprüft? Diese Fragen klären wir mit Ihnen, Ihrem Datenschutz und – falls vorhanden – Ihrem Betriebsrat.

ChatGPT oder Claude: die Unternehmenspläne im Vergleich

Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick. Welcher Plan passt, hängt von Teamgröße, Datenschutzanforderungen und Einsatzzweck ab.

ChatGPT Business

Preis
20 $ (mind. 2 Nutzer)
Training mit Ihren Daten
Standardmäßig nein
Datenhaltung in Europa
Nein
Anmeldung und Verwaltung
SSO, Admin-Bereich
Besonders
Apps und Firmenwissen

ChatGPT Enterprise

Preis
Auf Anfrage
Training mit Ihren Daten
Standardmäßig nein
Datenhaltung in Europa
Ja, für neue Arbeitsbereiche
Anmeldung und Verwaltung
SSO, SCIM, Rollen, IP-Freigaben
Besonders
Compliance-Schnittstelle, eigener Schlüssel

Claude Team

Preis
20 $ (2–150 Nutzer)
Training mit Ihren Daten
Standardmäßig nein
Datenhaltung in Europa
Nein
Anmeldung und Verwaltung
SSO, zentrale Verwaltung
Besonders
Claude Code inklusive

Claude Enterprise

Preis
20 $ plus Nutzung zu API-Preisen oder Angebot
Training mit Ihren Daten
Standardmäßig nein
Datenhaltung in Europa
Nicht direkt; EU-Verarbeitung über AWS Bedrock oder Google Vertex AI
Anmeldung und Verwaltung
SSO, SCIM, Audit-Logs, IP-Freigaben
Besonders
Einstellbare Aufbewahrung, Compliance-Schnittstelle

Preise in US-Dollar laut Anbieter, ohne Steuern, pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung. Quellen: openai.com, claude.com, OpenAI Datenresidenz Europa. Stand: Oktober 2026. Angebote ändern sich häufig.

Für Automatisierungen: KI per Schnittstelle mit EU-Verarbeitung

Für Workflows und Agenten nutzen wir die Modelle über Schnittstellen. Dort lässt sich die Verarbeitung in Europa oft genauer steuern als im Chat.

Azure OpenAI

Modelle von OpenAI in Microsoft Azure. Mit der Bereitstellung „Data Zone EU“ bleibt die Verarbeitung im EU-Datenraum von Azure.

OpenAI API mit Datenresidenz

Für neu angelegte Projekte lässt sich die Datenhaltung und Verarbeitung in Europa einstellen.

Claude über AWS oder Google

Claude-Modelle über AWS Bedrock mit EU-Profil oder über Google Vertex AI mit EU-Endpunkt.

Vier typische Fehler bei der Einführung

Wir sehen sie oft – und sie lassen sich leicht vermeiden.

„Jeder nutzt sein privates Konto“

Firmendaten landen in privaten Chats, niemand hat den Überblick.

Unser Schritt: Ein zentraler Firmenzugang mit Anmeldung über Ihr Firmenkonto.

„Es gibt keine Regeln“

Niemand weiß, ob Kundendaten oder Verträge in die KI dürfen.

Unser Schritt: Eine kurze, verständliche KI-Leitlinie mit Beispielen.

„Lizenzen ohne Schulung“

Die Lizenzen sind gekauft, aber nur wenige nutzen sie gut.

Unser Schritt: Praxis-Schulungen an echten Aufgaben, getrennt nach Rollen.

„Die KI kennt Ihr Unternehmen nicht“

Jede Antwort ist allgemein, weil Firmenwissen und Systeme fehlen.

Unser Schritt: Anbindung an Dokumente, CRM und Ablage, mit Rechten.

So läuft die Einführung ab

Fünf Schritte vom Testlauf bis zum Alltag.

Mit dem Erstgespräch starten
  1. 1

    Ziele und Auswahl

    Welche Aufgaben sollen besser werden? Wir testen ChatGPT und Claude mit Ihren Beispielen.

    Ergebnis: eine begründete Empfehlung für Plan und Anbieter.

  2. 2

    Verträge und Datenschutz

    Auftragsverarbeitung, Einstellungen, Prüfung einer Datenschutz-Folgenabschätzung, Unterlagen für den Betriebsrat.

    Ergebnis: ein sauberer rechtlicher Rahmen.

  3. 3

    Einrichtung

    Anmeldung über Ihr Firmenkonto, Rollen, Freigaben und Anbindung an Ihre Systeme.

    Ergebnis: ein Zugang, der zu Ihrer IT passt.

  4. 4

    Schulung und Leitlinie

    Kurze Schulungen nach Rollen und eine KI-Leitlinie, die jeder versteht.

    Ergebnis: ein Team, das KI sicher nutzt.

  5. 5

    Messen und ausbauen

    Wir schauen auf Nutzung und Nutzen und bauen die besten Anwendungen weiter aus.

    Ergebnis: Zahlen statt Bauchgefühl.

Erfahrung mit den großen Sprachmodellen

Wir bringen Erfahrung aus Projekten mit, in denen ChatGPT-, Claude- und Gemini-Modelle im Unternehmensalltag laufen.

Industriekonzern · Siemens

Mehrere Modelle auf einer Plattform

Claude, Azure OpenAI, Gemini und Amazon Bedrock in einer KI-Plattform – das Modell richtet sich nach Aufgabe, Datenschutz und Kosten.

Beratungsprojekt im ÖPNV

Projektwissen mit Claude Code

Eine Wissensbasis aus über 100 verknüpften Seiten, gepflegt mit KI-Assistenten wie Claude Code und angebunden über MCP.

Was kostet die Einführung?

Die Lizenzen kaufen Sie direkt beim Anbieter. Unsere Leistung ist die Einführung: Auswahl, Datenschutz, Einrichtung, Schulung und Anbindung. Nach dem kostenlosen Erstgespräch bekommen Sie ein schriftliches Angebot.

Was den Aufwand bestimmt:

  • Zahl der Nutzer und Abteilungen
  • Umfang der Schulungen
  • Anbindung an Ihre Systeme
  • Abstimmung mit Datenschutz und Betriebsrat

Unabhängig beraten

Wir verkaufen keine Lizenzen und bekommen keine Provision von OpenAI, Anthropic oder Microsoft. Deshalb empfehlen wir das Werkzeug, das zu Ihren Aufgaben passt – manchmal ist es eine Kombination oder ein lokales Modell.

Häufige Fragen zu ChatGPT und Claude im Unternehmen

Ihre Frage ist nicht dabei? Stellen Sie sie direkt im Erstgespräch.

Frage stellen
Ist ChatGPT im Unternehmen DSGVO-konform nutzbar?

Ja, mit dem richtigen Rahmen: ein Unternehmensplan statt privater Konten, ein Auftragsverarbeitungsvertrag, klare Regeln, welche Daten eingegeben werden dürfen, und geschulte Mitarbeitende. Ob eine Datenschutz-Folgenabschätzung nötig ist, hängt vom Einsatz ab. Das ersetzt keine Rechtsberatung.

Werden unsere Daten zum Training genutzt?

Bei den Unternehmensplänen nicht. OpenAI nutzt Daten aus ChatGPT Business, Enterprise und der API standardmäßig nicht zum Training, Anthropic ebenso nicht bei Claude Team, Enterprise und der API. Bei privaten Konten kann das anders sein – ein Grund mehr für Firmenkonten.

Was ist besser für Unternehmen: Claude oder ChatGPT?

Beide sind sehr stark. ChatGPT punktet mit breiter Bekanntheit, Bild- und Sprachfunktionen und Datenresidenz in Europa für Enterprise. Claude überzeugt viele bei langen Dokumenten, Texten und Programmierung. Wir testen beide mit Ihren Aufgaben, bevor Sie Lizenzen kaufen.

Was kostet ChatGPT für Unternehmen?

ChatGPT Business kostet laut OpenAI 20 US-Dollar pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung, mindestens zwei Nutzer. ChatGPT Enterprise gibt es nur auf Anfrage. Claude Team liegt laut Anthropic ebenfalls bei 20 US-Dollar pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung. Stand: Oktober 2026.

Gibt es eine Datenhaltung in Europa?

Bei ChatGPT Enterprise und Edu sowie bei der OpenAI-API ja, für neu angelegte Arbeitsbereiche. ChatGPT Business bietet das nicht. Bei Anthropic gibt es direkt keine EU-Option. Claude lässt sich aber über AWS Bedrock oder Google Vertex AI mit Verarbeitung in der EU nutzen. Stand: Oktober 2026.

Muss der Betriebsrat zustimmen?

Wenn ein Betriebsrat besteht, oft ja: KI-Werkzeuge können technische Einrichtungen im Sinne des § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG sein. Die Datenschutzkonferenz empfiehlt Regelungen, zum Beispiel in einer Betriebsvereinbarung. Wir bereiten die Unterlagen dafür vor.

Müssen Mitarbeitende geschult werden?

Der EU AI Act verlangt in Artikel 4, dass Unternehmen die KI-Kompetenz ihrer Beschäftigten fördern. Ein bestimmtes Niveau ist seit Juli 2026 nicht mehr vorgeschrieben, eine dokumentierte Schulung nach Rollen ist aber sinnvoll. Stand: Oktober 2026.

Was ist mit Microsoft 365 Copilot?

Copilot ist eine gute Wahl, wenn Ihr Unternehmen stark mit Microsoft 365 arbeitet. Für EU-Kunden läuft es innerhalb der EU Data Boundary, mit Ausnahmen, die man kennen sollte. Wir vergleichen Copilot gern mit ChatGPT und Claude für Ihre Aufgaben.

ChatGPT, Claude oder beides? Wir finden es mit Ihnen heraus.

Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, welcher Plan zu Ihrem Unternehmen passt und was für eine sichere Einführung nötig ist.

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Daniel Wolf, Geschäftsführer der 2moove technologies GmbH

Ansprechpartner

Daniel Wolf

Gründer und Geschäftsführer 2moove

Über 20 Jahre Softwareentwicklung und mehr als 12 Jahre Data Engineering, heute mit Schwerpunkt auf n8n und generativer KI. Studium an der TU Dresden.

Stand dieser Seite: Oktober 2026

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